Atembeschwerden wie Atemnot, Husten oder pfeifende Atmung müssen nicht unbedingt Zeichen eines Asthmas sein. Auch andere Erkrankungen können zu diesen Beschwerden führen, beispielsweise die COPD (Englisch: Chronic obstructive pulmonary disease, chronisch obstruktive Lungenerkrankung).
COPD ist der Oberbegriff für verschiedene Lungenerkrankungen wie chronische Bronchitis und Emphysem („Lungenüberblähung“), die mit einer Verengung der Atemwege einhergehen. COPD-Patienten klagen über Husten, Auswurf und Atemnot unter Belastung. Etwa 80% der COPD-Patienten waren oder sind Raucher, doch kann sich eine COPD auch im Zusammenhang mit einer Staubbelastung am Arbeitsplatz entwickeln.
Um eine COPD festzustellen und von einem Asthma abzugrenzen, ist eine sorgfältige Diagnostik durch den Arzt erforderlich.
In der Therapie der COPD spielen lang wirksame Beta-2-Sympathomimetika wie z.B. die Wirkstoff Formoterol oder Salmeterol eine wichtige Rolle, weil diese die verengten Bronchien erweitern und Beschwerden lindern.